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"220 nach Arcticturus: Meine Welt liegt in Schutt und Asche, nirgends mehr das schöne beschauliche Land der Vergangenheit. Tod und Zerstörung durchstreift das Land, nichts ist mehr übrig von der einstigen Pracht - vergessen ist der ganze Stolz, die Würde; im Nebel der Vergangenheit, für immer versunken...

...schweren Schrittes ziehe ich durch die Ruinen einstiger blühender Metropolen, befinde mich auf Plätzen, auf denen vorher Tausende ihres Weges gingen - heute ist alles leer und düster. Niemand geht hier mehr vorbei; nur der eisige Wind des Todes und der immernoch währende Nebel des Krieges füllen den Platz mit einer Art Leben...

...wahrlich, der große Krieg hat vieles zerstört; die Landschaft gleicht wie den kahlen Planeten, die ich oft beobachtet habe - zu den Sternen wollte ich greifen, um die Pracht von uns zu vergrößern - jetzt greife ich totes Geröll, die Überreste einer uralten Geschichte, die nun ihr Ende fand. Gibt es noch Hoffnung?

Für mich nicht - meine Heimat ist zerstört, mein Volk fast komplett ausgelöscht. Vereinzelt sehe ich noch in der Ferne kleine Gruppen von Überlebenden - auch sie werden bald verenden, wie der Großteil meines Volkes zuvor. Doch unsere Art wird nicht untergehen...

...in großer Entfernung kann ich sie vernehmen: Die Überlebenden formieren sich neu. Nicht ein paar Einzelne, sondern große Gemeinschaften. Oh, soll dies ein Zeichen des Glücks oder ein erneuter Untergang sein - der sich noch im Dunkeln hält und auf seine Zeit wartet, uns erneut...zu vernichten.

Ach schöne Welt die du einst warst, für immer bist du verloren. Doch ich werde bleiben - ich werde sie warnen; sollen sie nicht das selbe Schicksal erleiden, wie mein Volk - schon jetzt kann ich ihre Blutlust spüren...etwas muss sie vor sich selbst schützen oder noch wichtiger - die Welt vor Ihnen - auch wenn es ihre Vernichtung bedeuten könnte. Den wenn sie es erst schaffen werden die alten Technologien sich zu eigen zu machen, dann ist die Welt entgültig verloren"
Autor: Kronus Antagonicus, letzter der Alten